Beiträge

  • Rekordzahl in Köln: 66 Startups bewerben sich für Gründerstipendium.NRW
  • Digital Hub Cologne empfiehlt 29 Startups für Erhalt von 744.000 Euro Fördermittel
  • Hohe Anmeldequote sorgt für zusätzliche Jurysitzung im November

Köln etabliert sich als Mittelpunkt für Gründungen in Nordrhein-Westfalen. Nach dem erfolgreichen Zusammenschluss von acht Institutionen in Köln zieht der Digital Hub Cologne als verantwortliche Stelle eine erste Bilanz: Innerhalb der ersten 100 Tage haben sich 66 Startups für das Gründerstipendium.NRW beworben. 29 Gründungsteams mit jeweils ein bis maximal drei Personen hat der Digital Hub Cologne direkt für die Fördermittel in Höhe von 744.000 Euro empfohlen.
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Das Gründerteam von Weltenweber: Lukas Kuhlendahl, Beate Sucrow, Dominica Wester und Janos Wokrina (v.l.n.r.). Foto: Weltenweber.

Welche Technologien und welche Innovationen bietet das Startup-Ökosystem dem Mittelstand und der Industrie? Dieser Frage gehen wir in der Themenreihe unserer Startup-Interviews nach, für die der Digital Hub Cologne mit Gründern aus der Region in jeweils drei kurzen Fragen spricht. Die Interviews werden exklusiv in unserem Newsletter zuerst veröffentlicht, bevor sie etwas später auf unserer Website gezeigt werden. Wer immer das neueste Interview lesen möchte, kann sich hier für unseren Newsletter anmelden. Im heutigen Interview spricht Lukas Kuhlendahl von Weltenweber mit dem Digital Hub Cologne.

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Foto: Pitch Club.

Was passiert, wenn gestandene Unternehmen auf Softwareentwickler treffen? Wie können diese Entwickler von den Unternehmen und Startups als Arbeitgeber überzeugt werden? Natürlich nur, wenn die Firmen vor den Entwicklern ihre Projekte beim Pitch Club Developer Edition vorstellen! Weiterlesen

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Auf dem Networking-Event „Startup Breakfast“ im Digital Hub Cologne sprechen Gründer über ihren Werdegang bei einem leckeren Frühstücksbüffet.

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Foto: Die Gründer Farhoud Cheraghi und Andreas Kwiatkowski von Soundreply (v.l.n.r.)

Welche Technologien und welche Innovationen bietet das Startup-Ökosystem dem Mittelstand und der Industrie? Dieser Frage gehen wir in der Themenreihe unserer Startup-Interviews nach, für die der Digital Hub Cologne mit Gründern aus der Region in jeweils drei kurzen Fragen spricht. Die Interviews werden exklusiv in unserem Newsletter zuerst veröffentlicht, bevor sie etwas später auf unserer Website gezeigt werden. Wer immer das neueste Interview lesen möchte, kann sich hier für unseren Newsletter anmelden. Im heutigen Interview spricht Andreas Kwiatkowski von Soundreply mit dem Digital Hub Cologne.

Wie kam es zur Gründung von eurem Startup?

Andreas KwiatkowskiMein Mitgründer Farhoud Cheraghi und ich haben SoundReply zu Beginn dieses Jahres gegründet, weil wir einerseits die immer größeren Fortschritte in künstlicher Intelligenz und Spracherkennung auch in betriebskritischen B2B-Anwendungen erproben wollten. Andererseits, weil wir beim Besuchen und Interviewen vieler Unternehmen verschiedener Größenordnung festgestellt haben, dass der Kampf gegen den Fachkräftemangel und für effektive Mitarbeiterausbildung erfolgsentscheidende Handlungsfelder sind, die auch oder erst recht in Zeiten von Automatisierung und Digitalisierung immer relevanter werden.

Welchen Vorteil bietet ihr für Unternehmen?

Andreas Kwiatkowski: Wir entwickeln einen digitalen Trainer mit künstlicher Intelligenz und natürlicher Sprachunterstützung, der neue Arbeiter und Zeitarbeiter in Produktions-, Wartungs- und Inspektionsprozessen unterstützt. Unternehmen können ihre Ausbildung und Qualitätssicherung in den täglichen Arbeitsablauf integrieren und optimieren. Mitarbeiter schätzen es, nicht nur im Onboarding, sondern jederzeit personalisierte Unterstützung einholen zu können, um so auch weniger vertraute Aufgaben bis hin zu Job-Rotationsangebote mit Selbstvertrauen annehmen zu können.

Anders ausgedrückt: Wir machen aus umfangreichen Handbüchern, komplexen Prozeduren und mühseligen Checklisten einen Alexa-ähnlichen Vorarbeiter, der auf einem Headset oder einer Datenbrille begleitet und bei Fragen zur Seite steht. Interaktives Training-on-the-Job statt pauschalisierter Frontalunterricht. Für den normalen Regelbetrieb, z.B. die mehrschrittige Montage eines Bauteils, oder außerordentliche Herausforderungen, z.B. die Entstörung einer Maschine.

Welche nächsten Schritte plant ihr?

Andreas Kwiatkowski: Damit Unternehmen unsere Lösung künftig schneller ausprobieren können, arbeiten wir zurzeit an der Automatisierung vom Einlesen verschiedenster Dokumentationsformate, sodass wir innerhalb kürzester Zeit einen unternehmensspezifisch eingestellten Trainer mit allen relevanten Arbeitsprozeduren liefern können. Parallel testen wir in Pilotprojekten gerade verschiedene Kombinationen aus Kommunikationshardware und Spracherkennungstechnologie, welche nicht nur von Arbeitern begrüßt wird, sondern auch unter lauten Bedingungen und in gewissem Umfang lokal betrieben und offline funktionieren kann. Mit Fokus auf Lernen und Weiterentwicklung suchen wir kontinuierlich interessierte Pilotpartner, die gemeinsam mit uns neue Umgebungen und Methoden ausprobieren wollen, um im Gegenzug ihre Mitarbeiter ohne Schreibtisch kostenoptimal und gleichzeitig effektiver zu schulen und zu unterstützen

Weitere Informationen stehen unter: www.soundreply.com

Erlebt das Startup-Ökosystem von Köln mit der Startup SAFARI! Am 10. und 11. Oktober 2018 findet die Startup SAFARI zum zweiten Mal in Köln statt. Überall in der Stadt werden Gründer ihre Büros öffnen, um Gespräche, Workshops, Partys und viele andere großartige Veranstaltungen abzuhalten. Der Digital Hub Cologne unterstützt die Veranstaltung als Partner und bietet einen besonderen Rabatt auf die Tickets zu den Guided Tours an.

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Thomas Fiedler von Mealmatch im Gründer-Interview. Foto: © Felix Mayr / Startup SAFARI

Welche Technologien und welche Innovationen bietet das Startup-Ökosystem dem Mittelstand und der Industrie? Dieser Frage gehen wir in der Themenreihe unserer Startup-Interviews nach, für die der Digital Hub Cologne mit Gründern aus der Region in jeweils drei kurzen Fragen spricht. Die Interviews werden exklusiv in unserem Newsletter zuerst veröffentlicht, bevor sie etwas später auf unserer Website gezeigt werden. Wer immer das neueste Interview lesen möchte, kann sich hier für unseren Newsletter anmelden.

Das Startup Mealmatch verbindet Menschen bei einem gemeinsamen Essen – in Restaurants, Hotels und im privaten Umfeld. Seit kurzem gibt es auch eine Saas-Lösung für Unternehmen. Ein guter Grund für uns, im Gründer-Interview mit Thomas Fiedler, Gründer von Mealmatch, über die Zukunft des Unternehmens zu sprechen.

Wie kam es zur Gründung von eurem Startup?

Thomas Fiedler: Die zündende Gedanke kam durch einen Dialog mit einem kochenden Freund, der sich darüber grämte immer wieder für sich alleine zu kochen und ohne Gesellschaft zu essen. In einigen launigen Gesprächen im Garten entwickelten Olaf Steinebach und Thomas Fiedler dann gemeinsam die konkrete Idee zu Mealmatch und starteten Anfang 2017 zunächst als klassische Social-Dining-Plattform mit einem C2C-Angebot. Als Aussteller auf dem Gemeinschaftsstand der Initiative DWNRW zur Cebit 2017 traten täglich Unternehmen mit der Frage an Mealmatch heran, ob diese Technologie auch Unternehmen zur Verfügung gestellt würde, die für die Personalentwicklung und das Teambuilding gerne Mitarbeiter abteilungsübergreifend miteinander bei einem gemeinsamen Essen verbinden wollen. Daraufhin haben wir ene SaaS-Lösung für Enterprise-Kunden entwickelt.

Welchen Vorteil bietet ihr für Unternehmen?

Thomas Fiedler: Mealmatch ist eine ideale Lösung für die Personalentwicklung und das Teambuilding. Essen verbindet, unabhängig vom Geschlecht, Alter und der körperlichen Fitness. Unsere SaaS-Lösung bieten wir in der Basisversion zu einer sehr günstigen monatlichen Servicegebühr pro aktivem Nutzer/ Mitarbeiter an. Es entsteht kein Implementierungsaufwand. Die Basisversion ist direkt einsetzbar. Auf Wunsch können auch individuelle Wünsche der Unternehmen realisiert werden.

Welche nächsten Schritte plant ihr?

Thomas Fiedler: Im nächsten Schritt wollen wir über die ersten Feedbacks unserer Unternehmenskunden das Produkt weiter entwickeln und verbessern.

Weitere Informationen zum Startup stehen unter: https://www.mealmatch.de/

 

Du möchtest mit deinem Startup und deiner Business-Idee in unserem Newsletter und auf unserer Website vorgestellt werden? Dann bewerbe dich direkt über dieses Formular!

Foto: © Felix Mayr / Startup SAFARI

Wo trifft sich die nationale und internationale Gründerszene? Natürlich auf dem Pirate Summit in Köln! Der Digital Hub Cologne blickt zurück auf ein spektakuläres Festival, das dem Startup-Ökosystem richtig gut tut.

Wo trifft sich die nationale und internationale Gründerszene? Natürlich auf dem Pirate Summit in Köln! Der Digital Hub Cologne blickt zurück auf ein spektakuläres Festival, das dem Startup-Ökosystem richtig gut tut.

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Landeswirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart. lobt das Gründerstipendium.NRW aus. Foto: MWIDE NRW, V. Stößel

Die Initiative „Neue Gründerzeit NRW“ zur Förderung des Gründergeschehens erhält einen neuen Baustein. Am 1. Juli startet das Gründerstipendium.NRW. Der Digital Hub Cologne begrüßt diesen Schritt und rät Gründerinnen und Gründern, sich bei dem Förderprojekt zu bewerben. Bei einer erfolgreichen Bewerbung stehen monatlich 1.000 Euro für den Zeitraum von bis zu einem Jahr lang zur Verfügung.

„Mit dem Gründerstipendium.NRW starten wir eine weitere wesentliche Maßnahme, um Nordrhein-Westfalen zu einem Land innovativer Startups und einer lebendigen Gründerszene zu machen. Die Landesregierung stellt dafür bis Ende 2022 26 Millionen Euro zur Verfügung“, erklärt Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart. Das Gründerstipendium.NRW soll an den Punkten ansetzen, wo laut zahlreicher Studien der Schuh drückt: bei der Einkommensunsicherheit in der Anfangsphase von Gründungen. „Mit der neuen Förderung geben wir Starthilfe für zündende Geschäftsideen in unserem Land“, bestätigt Pinkwart.

Voraussetzungen und Wege zum Gründerstipendium.NRW

  • Zielgruppe des neuen Stipendiums sind angehende Gründerinnen und Gründer und Teams bis zu drei Personen, die zum Antragszeitpunkt noch kein Jahr gegründet haben.
  • Entscheidend ist die innovative Geschäftsidee. Sie muss ein im Vergleich zum Stand der Technik verbessertes Produkt oder Verfahren oder eine neue Dienstleistung mit einem deutlichen Kundennutzen und Alleinstellungsmerkmalen enthalten.
  • Die Auswahl und das Coaching der Stipendiatinnen und Stipendiaten erfolgt durch die landesweiten Gründernetzwerke wie die STARTERCENTER NRW, die Digital Hubs und weitere Inkubatoren und Akzeleratoren.
  • Eine Bewerbung für das Gründerstipendium.NRW ist bei allen auf der Website www.gruenderstipendium.nrw verzeichneten zertifizierten Gründernetzwerken in der jeweiligen Region des Bewerbers möglich.

Das Land will Gründerinnen und Gründern mit diesen Mitteln den Rücken freihalten, damit sie sich auf ihre innovative Geschäftsidee konzentrieren können. Die Vergabe erfolgt dezentral und unbürokratisch über die Gründernetzwerke in Nordrhein-Westfalen.

Weiterführende Informationen, Formulare und Ansprechpartner für Bewerber und Netzwerkpartner gibt es ab dem 1. Juli 2018 auf www.gruenderstipendium.nrw.

Der Gründerpreis NRW 2018 überzeugt mit stattlichen Preisgeldern. Foto: © MWIDE NRW/K. Matzke

Junge Gründerinnen und Gründer aus Nordrhein-Westfalen können sich ab sofort für den GRÜNDERPREIS NRW 2018 bewerben. Mit dem hoch dotierten Preisgeld in Höhe von 60.000 Euro zeichnen das NRW-Wirtschaftsministerium und die NRW.BANK innovative Geschäftsideen, neuartige Produkte und herausragende Unternehmerpersönlichkeiten aus.

Gesucht sind junge Unternehmen und Freiberufler aus den Bereichen Handwerk, Industrie sowie Dienstleistung, die zwischen 2013 und 2016 an den Start gingen und ihren Hauptsitz in Nordrhein-Westfalen haben. Aus allen Einreichungen wählt eine Fachjury drei Gewinnerteams.

Ob Handwerksbetrieb, Technologie-Start-up oder Industrieunternehmen – bei der Bewertung werden alle Facetten unternehmerischen Handelns berücksichtigt. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem wirtschaftlichen Erfolg und der Kreativität der Geschäftsidee. Weitere Kriterien sind gesellschaftliches Engagement, Umweltschutz, Nachhaltigkeit und Familienfreundlichkeit.

Bewerbungen zum Gründerpreis NRW bis 14. September 2018

Der Aufruf richtet sich auch an Personen, die eine erfolgreiche Unternehmensnachfolge, eine Gründung aus der Arbeitslosigkeit oder den beruflichen Wiedereinstieg – sowohl in Form einer Nebenerwerbs- als auch einer Vollzeitgründung – gemeistert haben. Die NRW.BANK und das Wirtschaftsministerium ermuntern besonders Gründerinnen, sich zu bewerben.

Der Digital Hub Cologne empfiehlt den Startups, Unternehmen und natürlich einzelnen Gründerinnen und Gründern aus Köln und dem Rheinland, sich um die Auszeichnung zu bewerben. Bewerbungen können bis 14. September 2018 unter gruenderpreis.startercenter.nrw eingereicht werden. Die Preisverleihung findet am 19. November 2018 in Düsseldorf statt.