Digitalisierung bleibt ein zentrales Thema für den deutschen Mittelstand – gerade in Krisenzeiten. Zwar dämpft die akute Coronakrise die Umsätze deutlich und sorgt für Kürzungen der Investitionsbudgets. Jedoch bietet diese Krise vielen Unternehmen den Anlass, viel stärker auf die Digitalisierung zu setzen als zuvor. Aber wie kann die Digitalisierung beginnen und welches Mindset brauchen Unternehmerinnen und Unternehmer?

Die deutsche Wirtschaft zeigt sich in den letzten Wochen sehr uneins. Auf der einen Seite betonen die Unternehmen die Relevanz von Digitalisierung, auf der anderen Seite findet sich kein Geld, um digital durchzustarten. Natürlich haben die meisten Unternehmerinnen und Unternehmer verstanden: Die Digitalisierung des eigenen Unternehmens lässt sich nicht mehr vernachlässigen. Sie sehen anhand der eigenen Belegschaft und spüren es am eigenen Leib, dass digitale Endgeräte und Services den Lebensalltag durchdrungen haben. Doch trotz der digitalen Durchdringung im privaten Bereich, findet eine Digitale Transformation auf Unternehmensseite bislang deutlich weniger Anklang. Gerade in Krisenzeiten wird das strategische Umdenken wichtig, um einer wirtschaftlichen Abwärtsspirale zu trotzen.

Die Veränderungsprozesse der Digitalisierung ebnen den Weg zu neuen Geschäftsmodellen und alternativen Prozessen im Unternehmen: Schon etwas mehr als ein Drittel der deutschen Unternehmen (36 Prozent) plant gezielt in die Digitalisierung zu investieren. Dies geht aus einer aktuellen DIHK-Blitzumfrage unter 13.000 Unternehmen aller Branchen und Regionen hervor. Der Ausbau der eigenen Online-Präsenz steht dabei für 32 Prozent auf der Agenda. Nicht nur die eigene Website, sondern gezielte digitale Werbemaßnahmen und die Präsenz in sozialen Netzwerken gehören dazu. Der Aufbau von kundennaher Kommunikation wirkt sich zudem vorteilhaft für die Unternehmen aus, um das erhoffte Ziel von mehr digitaler Kundenbindung zu erfüllen. Dies sieht ein weiteres Drittel der Unternehmen als digitale Chance in Krisenzeiten (32 Prozent).

Weitaus weniger der befragten Mittelständler geben an, dass sie radikal umdenken wollen. Genau dies ist jedoch die Grundlage, um Digitalisierung voranzutreiben: Das Umdenken zur Digitalisierung fängt zuallererst im Kopf an. Nur ein Fünftel der befragten Unternehmen möchte die eigenen Geschäftsmodelle im Zuge der Digitalisierung umstellen. Der Rest scheint auf alten Mustern zu beharren. Als Reaktion auf die Pandemie will sogar fast die Hälfte aller Betriebe bereits geplante Investitionen verschieben oder komplett streichen. Getreu nach dem Motto: Schuster, bleib bei deinen analogen Leisten? Ein rückwärts gerichtetes Mindset kann bei der Digitalisierung ein fataler Fehler sein.

Gerade die Herausforderung einer Veränderung bietet die zentrale Gelegenheit für den Mittelstand, um aus alten Denkmustern auszubrechen und das eigene Unternehmen digital aufzustellen. Der Wille zur Veränderung benötigt unternehmerischen Mut und ein digitales Mindset auf Führungsseite. Wenn Sie erfahren wollen, welches digitale Mindset für Unternehmerinnen und Unternehmer bei der Digitalisierung entscheidend ist, melden Sie sich für die DHC Werkstatt an. Gemeinsam zeigen wir Ihnen, wie ihr Unternehmen sich mit einer individuellen Digitalstrategie für die Zukunft aufstellen kann und aktuellen Druckpunkten in Krisenzeiten trotzen kann. Noch Fragen? Dann helfen wir Ihnen in einem unverbindlichen Erstgespräch weiter!

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