Die Stadt Köln kann sich als eine der smartesten Städte Deutschlands bezeichnen. Nach einer Analyse durch den BITKOM e.V. kann die Rheinmetropole im deutschlandweiten Vergleich den dritten Platz von 81 Städten verbuchen. Der Digital Hub Cologne sieht in diesem Ergebnis ein deutliches Signal, dass die Digitalisierung immer stärker die Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft in der Rheinmetropole Köln durchdringt.

Köln als digitaler Vorreiter in Deutschland

Die beste digitale Infrastruktur weist Köln nach mit 82 Punkten im jeweiligen Unterranking vor allen anderen Städten aus. Bei der Digitalisierung der Gesellschaft belegt Köln den dritten Platz (86,9 Punkte), gefolgt von Mobilität auf dem siebten Platz (72,4 Punkte) und Energie und Umwelt auf dem zehnten Platz (57,3 Punkte). Im Bereich Verwaltung schaffte Köln hingegen nur den 17. Platz (66,6 Punkte).

In der Gesamtwertung zeichnet der Smart City Index die Stadt Köln somit mit 73 Punkten aus. Nur Hamburg (79,2 Punkte) und München (74,4 Punkte) liegen vor der Rheinmetropole Köln. Auf den nachfolgenden Plätzen liegen Darmstadt (71,7 Punkte), Karlsruhe (70 Punkte), Stuttgart (69,1 Punkte), Berlin (68,8 Punkte), Osnabrück (66 Punkte), Aachen (65,9 Punkte) und Heidelberg (65,7 Punkte)

Digitalstrategie als Erfolgsfaktor

Zu den Erfolgsfaktoren für eine Smart City zählen nicht nur eine gute Finanzkraft, sondern allen voran eine umfassende und in die Stadtentwicklung integrierte Digitalstrategie. Dafür sind in Köln die entscheidenden Weichen bereits gestellt. Der Digital Hub Cologne begleitet die Stadt Köln als Projektpartner bei der Umsetzung ihres Smart Cities Modellprojekts „un:box cologne“, für das die Stadt Köln als eine von bundesweit 20 Städten den Förderzuschlag erhielt. Zusammen mit weiteren Unternehmen und Institutionen soll eine gemeinsame Smart-City-Strategie entwickelt und in Modellprojekten realisiert werden.

NRW schneidet im Ländervergleich schlechter ab

Je nach Region unterscheiden sich dabei die Ergebnisse des Smart City Index. Städte in Baden-Württemberg schneiden im Mittel besser ab als der Durchschnitt, in Nordrhein-Westfalen sind die Ergebnisse insgesamt betrachtet schlechter.

Zur Berechnung des Smart City Index durch den BITKOM e.v. wurden verschiedene Werte von 81 Städten mit mindestens 100.000 Einwohnern verglichen. Schwerpunkte bildeten fünf Themenbereiche: Verwaltung, IT- und Telekommunikations-Infrastruktur, Energie und Umwelt, Mobilität sowie Gesellschaft. Jeweils 38 Indikatoren mit insgesamt 136 Parametern flossen in die Berechnung ein.

 

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