Welche Technologien und welche Innovationen bietet das Startup-Ökosystem dem Mittelstand und der Industrie? Dieser Frage gehen wir in der Themenreihe unserer Gründer-Interviews nach, für die der Digital Hub Cologne mit Gründern und Gründerinnen aus der Region in jeweils drei kurzen Fragen spricht. Die Interviews werden exklusiv in unserem Newsletter zuerst veröffentlicht, bevor sie etwas später auf unserer Website gezeigt werden. Wer immer das neueste Interview lesen möchte, kann sich hier für unseren Newsletter anmelden.

In unserer Interviewreihe stellen wir heute Sebastian Roßkothen und Tobias Strelow von „H.WM – Herr Westermann“ vor, die mit ihrem Startup in Gastronomie und bei Großveranstaltungen für Sauberkeit sorgen wollen.

Wie kam es zur Gründung von eurem Startup?

Tobias und Sebastian: Wir haben durch die Nebentätigkeit als Barkeeper festgestellt, dass immer weniger junge Menschen die Bar als sozialen Treffpunkt sehen und Besucher zunehmend ausblieben. Aus diesem Grund haben wir uns Gedanken gemacht, wie man neue Anreize schaffen kann. Als Söhne aus einer Medizinerfamilie kam bei Lucas und Tobias die Frage auf, wie Mediziner entlastet und Kontrollbesuche beim Arzt reduziert werden können. Unsere Idee ist es, mit Hilfe eines Urintests gewisse Krankheiten einfach und proaktiv erkennen zu können. Dabei möchten wir den Urintest auch von zu Hause ermöglichen.

Welchen Vorteil bietet ihr für Unternehmen? 

Tobias und Sebastian: Durch unser digitales Gamification-Konzept in Bars können wir Gastronomen unterstützen, ihre Bar für eine junge Zielgruppe attraktiver zu gestalten. Herr Westermann bietet Anreize von dem sowohl Barbesucher als auch der Barbesitzer profitiert. So können wir aktiv dazu beitragen dem anhaltenden „Kneipensterben“ entgegenzuwirken. In den letzten 20 Jahren schlossen ein Drittel der Kneipen und Bars in NRW.

Vermieter von mobilen Sanitäranlagen mit dem integrierten H.WM (kurz für Herr Westermann) können helfen das Festivalgelände sauberer zu halten, da Festival-Besucher für die Nutzung der Sanitäranlagen belohnt werden und dadurch auf dem Gelände weniger „wildgepinkelt“ wird. Insbesondere für Betreiber von Großevents entstehen durch das „Wildpinkeln“ enorme Reinigungskosten. Herr Westermann hilft dem Betreiber dabei das Festival-Gelände sauberer zu halten, indem dem Besucher neue Anreize geboten werden die Sanitäranlagen zu benutzten.

Zusätzlich werden wir mit dem Modul Mediziner und Patienten entlasten. Mit dem H.WM können Urinanalysen unkompliziert zu Hause gemacht werden, wodurch viel Zeit und Geld gespart wird. Durch die regelmäßigen Kontrollen zu Hause können Krankheiten schneller erkannt werden.

Welche nächsten Schritte plant ihr? 

Tobias und Sebastian: Wir fokussieren uns aktuell auf drei Punkte: die Produktentwicklung, die Durchführung der Pilotphase und die erste Finanzierungsrunde.

Weitere Informationen zum Startup H.WM – Herr Westermann stehen auf https://herrwestermann.de/

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