Die Zukunft der Produktpräsentation

Trockene Informationen spannend vermitteln: „Offshore Rig Virtual Reality Experience“ von Dräger und Demodern

Die „Offshore Rig Virtual Reality Experience“ war auf der SPE Offshore Europe Conference & Exhibition 2017 in Aberdeen, einer Spezialmesse für die Ölindustrie, ein voller Erfolg. Rund 50 Neugierige täglich nutzten die Anwendung. Die Bildschirme am Stand lockten zahlreiche Messebesucher. Der innovative Präsentationsansatz war – wie beabsichtigt – Gesprächsthema auf der Messe.

Die Anwendung kommt außer im Messemarketing auch auch intern zum Zug, etwa bei Schulungen. Ein Grund mehr für das Unternehmen, das vielfältige Einsatzpotenzial von VR-Anwendungen weiter auszuloten.

Innovativ auf Nummer Sicher

Dräger-Sicherheitsgeräte sind Lebensretter. Dabei sehen sie oft unscheinbar aus. Zum Einsatz kommen sie an Orten, an denen Arbeitskräfte besonders herausfordernden Bedingungen ausgesetzt sind. Das Unternehmen hat sich auf Medizin-, Sicherheits- und Tauchtechnik spezialisiert und verfolgt eine Mission: „Höchste Sicherheit zu schaffen und ständig innovative Geräte entwickeln.“

Neue Kunden gewinnt Dräger häufig auf Fachmessen. Aus Anlass der SPE Offshore Europe 2017 in Aberdeen, einer Fachmesse für Vertreter der Ölindustrie, wagten die Verantwortlichen etwas Neues: Das für viele Menschen eher spröde Thema Sicherheit sollte neu, spannend und innovativ präsentiert werden. Mit dieser Absicht wandte sich Dräger an die Digitalagentur Demodern zu wenden. Die Zielvorgaben: Buzz generieren, neue Produkte präsentieren, Markenwert steigern.

„Die Visualisierung aller Produkte in 3D wird die Zukunft sein. Der Mittelstand muss sich unbedingt damit auseinandersetzen.“

Kristian KerkhoffGründer und Geschäftsführer, Demodern

Spielerisch den Ernstfall proben

Dräger befasst sich schon seit einiger Zeit mit den Möglichkeiten von Virtual Reality, um seine Produkte noch überzeugender und effektiver präsentieren zu können. Um das Thema Sicherheit im praktischen Einsatz in der Ölindustrie anschaulich zu machen, lag es nahe, eine VR-Anwendung zu konzipieren.

Demodern entwickelte unter diesen Vorgaben eine immersive Experience, in der der Nutzer in kurzer Zeit eine kritische Situation auf einer Ölplattform meistern muss: Ein gefährliches Gasleck bedroht die Offshore-Bohrinsel. In der Ich-Perspektive erfährt der Anwender hautnah, wie die Zeit knapp wird. Mit Hilfe von Dräger-Produkten soll er die Gefahren erkennen und beseitigen, unter Zeitdruck die Sicherheitsausrüstung anlegen und einen Sicherheitsbereich erreichen. Das erfordert schnelle Reaktionen und Entscheidungen. Alle gezeigten Elemente und die Umgebung basieren auf Vorgaben aus der Realität. Der Nutzer lernt den Einsatz von Dräger-Produkten im Ernstfall spielerisch kennen.

Immersive Sounds

Im Sinne größtmöglicher Immersion legten die Macher großen Wert auf eine möglichst realitätsnahe Geräuschkulisse. Alle Geräte und Warngeräusche klingen wie im Original. Die dramatische Wirkung unterstützt ein der eigens für die Experience erstellte Soundtrack.

Ein echtes Erlebnis

Die Experience ist auch für Virtual-Reality-Anfänger gut nutzbar. Ein Voice-Over unterstützt den Nutzer bei den schwierigsten Herausforderungen und erläutert die zu erreichenden Ziele.

Die Experience ist so konzipiert, dass ein Supervisor beim Anlegen des VR-Equipments und während der Experience Hilfestellung leisten kann. Der Supervisor und andere Zuschauer können in Echtzeit auf einem Monitor verfolgen, was der Spieler sieht.

Das Making-of-Video zeigt unter anderem den Beginn der Experience. Der User erreicht per Hubschrauber die Ölplattform. Die Grafik ist technisch auf höchstem Niveau, etwa der mit 1,2 Millionen Polygonen und in Echtzeit per Shader gerenderte Ozean.