Das Rheinland hat sich zu einem der wachstumsstärksten und attraktivsten Gründungsstandorte für Advanced Manufacturing und Robotik entwickelt. Ein Großteil der Startups fokussiert sich auf innovative Technologien für Geschäftskunden. Das geht aus den Ergebnissen des Global Startup Ecosystem Report 2019 (GSER) hervor. Der Digital Hub Cologne sieht in diesen Zahlen die eigenen Erhebungen von 235 jungen Firmen bestätigt: Für die Startups der Region Köln bilden Umsätze mit Unternehmenskunden einen klaren Schwerpunkt.

Thomas Bungard, Geschäftsführer des Digital Hub Cologne: „Der Herstellungssektor ist für die Wirtschaft im Rheinland ein zentrales Standbein. Neben den rein technischen Innovationen zählen ein zukunftsgerichtetes Geschäftsmodell und der Ausbau der Kundenzentriertheit im gesamten Unternehmenskontext zu den Erfolgsfaktoren. Die jungen Unternehmen aus unserer Region bieten genau dieses Zusammenspiel, das im internationalen Kontext ein sehr positives Licht auf das Rheinland wirft.“

Innovative Tech-Startups aus dem Rheinland

Innovative Technologien gewinnen immer mehr an Bedeutung. Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Startups im Bereich Advanced Manufacturing und Robotik derzeit am schnellsten wachsen und Unternehmen im Rheinland bestätigen diesen Trend.

Das junge Aachener Elektroautounternehmen e.GO Mobile AG nutzt seine aufgebaute IT-Architektur, um von der Entwicklung bis zur Produktion die Daten in Echtzeit zu verfolgen und in die Prozesse umzusetzen. Diese konsequente Ausrichtung einer Industrie 4.0-Produktion ermöglicht es e.GO in kurzer Zeit Neufahrzeuge auf den Markt zu bringen. „Wir haben uns bei der Wahl des Standortes bewusst für NRW und Aachen entschieden. Die Innovationsdichte in unserer direkten Umgebung ist immens hoch. Schon durch kleine Erweiterungen des Einzugsradius haben wir in der Region Zugriff auf starke Partner, die uns in den vielfältigen Entwicklungs- und Produktionsprozessen unterstützen können“, so Professor Günther Schuh, CEO der e.GO Mobile AG.

Das Düsseldorfer Unternehmen Cumulocity, gegründet 2012, ist der weltweit führende, unabhängige Internet of Things (IoT) Software Plattform Provider. Fünf Jahre später wurde Cumulocity von der Software AG für von Marktbeobachtern für geschätzte 50 Millionen Euro übernommen. Gründer und Geschäftsführer, Bernd Groß: „Wir waren unter den Ersten im Internet der Dinge und konnten diesen technologischen Vorsprung bis heute halten.“

Ähnlich erfolgreich hat sich das rheinische Startup Silexica entwickelt. Das Unternehmen beschleunigt die Prozesse beim Erstellen komplexer Software für anspruchsvolle Anwendungsfälle. Gegründet 2014 an der RWTH Aachen hat das Unternehmen heute seinen Sitz in Köln. Maximilian Odendahl, Gründer und Geschäftsführer: „Die Nachfrage nach innovativen Technologien wächst rasant. Mit unserer Lösung treiben wir zum Beispiel die Entwicklung von selbstfahrenden Fahrzeugen voran. Zu unseren Kunden gehören neben Automobilzulieferern OEMs in der 5G-Industrie und in der Luftfahrt- und Verteidigungsindustrie.“

Top-Platzierung für das Rheinland

Zu den Gründen für die Top-Platzierung des Rheinlands zählen insbesondere die herausragende Hochschul- und Forschungslandschaft, die Nähe zu Konzernen, kleinen und mittelständischen Unternehmen sowie den sogenannten Hidden Champions.

Prof. Dr. Andreas Pinkwart, Wirtschafts- und Digitalminister von Nordrhein-Westfalen, sagt: „Als führende Wissenschafts- und Industrieregion in Deutschland mit hohem Markt- und Innovationspotenzial ist Nordrhein-Westfalen ein idealer Gründungsstandort, der in internationalen Rankings mittlerweile zu den besten Standorten in Europa gezählt wird. Die Ergebnisse der aktuellen Studien bestätigen, dass unsere Region besonders attraktiv für technologiebasierte Startups ist. Dafür setzt die Landesregierung auf Investitionen in die Gründungskultur an Hochschulen, deutlich mehr Wagniskapital und eine schnelle digitale Infrastruktur.“

Rheinland erstmalig in weltweiter Studie vertreten

In der Studie Startup Genome wurde die Gründerregion Rheinland mit Startup Hotspots wie Paris oder Tel Aviv verglichen. Das Wirtschaftsforschungs- und Beratungsunternehmen Startup Genome hat dafür tausende Daten von Gründern, Unternehmen und mehr als 300 Partnern weltweit ausgewertet. Ziel der Studie ist es, die globalen Start-up-Ökosysteme zu erfassen und zu analysieren. Auch das Wachstum und die Entwicklung bestimmter Sektoren in der Startup-Branche wurde untersucht. Das Rheinland war erstmalig in der Studie vertreten.

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Über den Digital Hub Cologne:

Der Digital Hub Cologne (DHC) ist der zentrale Ort und erster Ansprechpartner zum Thema Digitalisierung und Innovation für etablierte Unternehmen und für das Startup-Ökosystem im Raum Köln. Sein Auftrag ist, etablierten Unternehmen bei den Fragen der Digitalisierung den Weg zu weisen, bei ersten Schritten und Maßnahmen zu begleiten, und für den weiteren Weg passende Ansprechpartner aus der Digitalisierungsbranche und aus dem Startup-Ökosystem zu liefern. Zum Thema Virtuelle Realität betreibt der DHC ein eigenes Mixed-Reality-Labor (XR-Lab), in dem anwendungsnahe Workshops für Unternehmen durchgeführt werden. Der DHC steht darüber hinaus hinter der Plattform Rheinland-Startups.de, auf der die regionale Startup Vielfalt und Köln als Startup- und Gründermetropole sichtbar gemacht wird. Eigene Veranstaltungsformate, Workshops und Angebote des DHC sind weitere Maßnahmen, die zur Zusammenarbeit anregen und über Best-Practice-Beispiele Wege aufzeigen, wie Digitalisierung im eigenen Unternehmen umgesetzt werden kann. Der DHC wird durch die DWNRW-Initiative des Ministeriums für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen (MWIDE) unterstützt und von der Stadt Köln, der Universität zu Köln und der IHK Köln als Gesellschafter getragen.

Pressekontakt:

Mike Schnoor, Head of Communication
Telefon: +49 221 9758084-2
E-Mail: m.schnoor@digitalhubcologne.de

Digital Hub Cologne GmbH
Gottfried-Hagen-Str. 62, 51105 Köln
Internet: www.digitalhubcologne.de

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